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Karriere und Führung · Kapitel 4

Personal Branding

Warum eine persönliche Marke im Presales zählt und wie du sie aufbaust. Online und offline, mit eigenen Inhalten und gutem Networking.

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Personal Branding auf einen Blick

Deine persönliche Marke im Presales, gezeichnet als Gebäude. Das Dach ist dein Ruf: Leute wissen, wofür du stehst, und rufen dich dafür an. Vier Blöcke tragen es. Expertise: ein klares Thema, Lehren aus echten Deals, dranbleiben. Inhalte: teilen, was du lernst, erst ein Format, fester Rhythmus. Netzwerk: erst geben, Events und Peers, in Kontakt bleiben. Auftritt: dein LinkedIn-Profil, wie du demonstrierst, wie du zuhörst. Das Fundament ist die Positionierung. (öffnet in neuem Tab)

Deine persönliche Marke ist das, was Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist. Im Presales ist das meist ein Satz. Etwa: „Frag sie, sie kennt sich mit Integration aus.“ Diesen Satz kannst du nicht fälschen. Aber du kannst ihn prägen.

Positionierung ist das Fundament. Leg fest, wem du hilfst, womit und welche Werte du nicht verhandelst. Ohne das ist alles andere nur Rauschen.

Vier Blöcke tragen die Marke. Expertise ist, was du weißt. Inhalte sind, wie du es teilst. Das Netzwerk ist, mit wem du es teilst. Der Auftritt ist, wie du wirkst, online und in jedem Kundentermin.

Der Ruf ist das Dach. Er kommt zuletzt. Er wächst, wenn die vier Blöcke lange zusammenpassen.

Drei Fragen kommen fast immer:

  • Ist das nicht Selbstdarstellung? Nein. Teile, was anderen hilft, etwa eine Lehre aus einem Deal (Verkaufsprojekt) oder einen Demo-Trick. Die Marke folgt dem Nutzen.
  • Wie viel Zeit kostet das? Ein bis zwei Stunden pro Woche reichen zum Start. Ein fester Rhythmus schlägt einen großen Auftakt.
  • Wo fange ich an? Räum dein LinkedIn-Profil auf, damit klar ist, wobei du hilfst. Dann poste jede Woche eine Lehre aus deiner Arbeit.

Der Rest des Kapitels geht jeden Block im Detail durch.

Warum ist das wichtig?

Personal Branding ist für Presales-Profis wichtig. Du vermarktest dich und deine Karriere wie eine Marke. Du baust dir einen Ruf auf und pflegst ihn, damit du dich in einem umkämpften Markt abhebst. Dabei zählt die persönliche Marke online wie offline:

Präsenz online: Auf LinkedIn, im eigenen Blog oder in sozialen Medien zeigst du deine Expertise. Dort teilst du auch Wissen aus der Branche. Dort tauschst du dich auch mit Kolleginnen und Kollegen aus. Regelmäßige Beiträge über Trends, Erkenntnisse aus Seminaren oder Erfolgsgeschichten zeigen deine Leidenschaft und deinen Einsatz. Mit der Zeit gilt deine Stimme im Presales etwas.

Begegnungen offline: Genauso wichtig ist dein Auftritt im direkten Kontakt, etwa in Meetings, auf Seminaren und bei Branchenevents. Wie du Gespräche führst, Impulse gibst, zuhörst und mit anderen arbeitest, prägt deine persönliche Marke stark. Es hinterlässt bei deinem Gegenüber einen bleibenden Eindruck.

Personal Branding hilft dir, in einer umkämpften Branche aufzufallen. Es unterstützt auch deine Karriere, deine fachliche Glaubwürdigkeit und das Vertrauen von Interessenten und Kunden. Eine starke persönliche Marke bringt dir vier Dinge:

Glaubwürdigkeit schaffen: Du giltst als anerkannte Expertin oder anerkannter Experte auf deinem Gebiet.

Vertrauen aufbauen: Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Eine Marke, die Verlässlichkeit ausstrahlt, zählt viel.

Karrierechancen eröffnen: Dir öffnen sich Türen für Networking, Vorträge und den nächsten Karriereschritt.

Einfluss und Reichweite vergrößern: Eine etablierte Marke erweitert deinen Einfluss. Du erreichst ein größeres Publikum.

So entwickelst du eine persönliche Marke

Definiere deine Marke

Finde deine Unique Value Propositions (öffnet in neuem Tab) (UVPs): Überleg, was dich von anderen in deinem Feld abhebt. Das kann eine besondere Mischung aus Fähigkeiten und Erfahrungen sein. Oder deine Art, Probleme zu lösen. Bringst du zum Beispiel moderne SaaS-Lösungen in traditionelle Branchen, gehört das zu deiner UVP.

Steh für etwas: Leg fest, für welche Grundsätze oder Werte du bekannt sein willst. Stehst du für Innovation, für herausragenden Kundenservice oder für Transparenz gegenüber Kunden? Diese Werte sollen dein berufliches Verhalten und deine Gespräche leiten.

Gestalte dein berufliches Profil: Wie sollen andere dich sehen? Als verlässliche Expertin, als kreativer Problemlöser oder als technikaffiner Innovator? Dein öffentliches Auftreten soll das Profil zeigen, das du bewusst pflegen willst.

Einheitliche Botschaften

Einheitlich kommunizieren: Vielleicht postest du auf LinkedIn, schreibst auf X oder sprichst auf einer Konferenz. Sprache, Tonfall und Stil sollen überall gleich bleiben. So festigst du deine Marke über alle Kanäle und Begegnungen hinweg.

Passe deine Botschaft an: Richte deine Botschaft auf den jeweiligen Kanal aus, aber bleib beim roten Faden. LinkedIn-Beiträge dürfen ausführlicher und förmlicher sein. Kurznachrichten sind knapper und direkter. In beiden Fällen soll dein berufliches Selbstverständnis klar erkennbar sein.

Professioneller Auftritt online

Regelmäßig aktualisieren: Halte deine Profile mit deinen neuesten Erfolgen, Projekten und Rollen aktuell. Das zeigt, dass du in deinem Feld aktiv und engagiert bist.

Wertvolle Inhalte teilen: Teile Artikel, schreib Beiträge oder dreh Videos, die deinem Publikum etwas bringen. Das können Einblicke in Branchentrends sein, Lehren aus aktuellen Projekten oder Tipps zu neuen SaaS-Tools.

Networking

Aktiv mitmachen: Besuch Branchenkonferenzen, Seminare und Workshops. Nutze Gelegenheiten, selbst zu sprechen oder auf einem Podium zu sitzen. So festigst du deine Expertise. Online beteiligst du dich an Foren und Diskussionsgruppen aus deinem Fachgebiet.

Geben und Nehmen: Networking soll beiden Seiten nutzen. Versuch, in jedem Kontakt etwas beizutragen. Teile Wissen, Ressourcen oder Unterstützung. So entstehen dauerhafte berufliche Beziehungen.

Lebenslanges Lernen

Bleib informiert: Verfolge die neuesten Trends, Technologien und Best Practices deiner Branche. Abonniere passende Fachzeitschriften, folge Vordenkern in sozialen Medien und besuch passende Kurse und Workshops.

Wissen anwenden und teilen: Nutze, was du lernst, für deine eigene Arbeit. Und teile es mit deinem Netzwerk. Das geht über Artikel, Webinare oder Schulungen. Wenn du dein Wissen teilst, festigst du deinen Ruf als Experte und erste Anlaufstelle in deinem Feld.

Der Wert von Networking

Networking schafft echte Beziehungen, die über lose Kontakte hinausgehen. Für Presales-Profis hat das einen klaren Nutzen. Du bekommst Einblicke in die Branche, in Kundenbedürfnisse und in neue Chancen. Sie kommen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Kollegen, Führungskräften und Fachleuten aus angrenzenden Bereichen. Networking hilft dir auch bei Problemen, weil ihr Tools, Methoden und Erfahrungen teilt. Und du gibst und bekommst Rat, während du dir einen Namen als Experte machst. Beim Networking geht es um gemeinsames Wachstum, gegenseitige Unterstützung und Wissensaustausch. Deshalb ist es ein wichtiger Teil deiner beruflichen Entwicklung im Presales.

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